Nur eine Minute: Garcia hofft bei Marseille auf die Wende

Fussballspieler im weissen Trikot von Olympique Marseille mit Ball während einer Spielsituation

Für Ulisses Garcia hat die neue Saison bei Olympique Marseille denkbar schwierig begonnen. Der 30-jährige Schweizer Verteidiger kam in den ersten vier Pflichtspielen zusammen auf lediglich eine Einsatzminute. Der heutige Europa-League-Auftakt bei Beşiktaş Istanbul könnte für Garcia deshalb zur wichtigen Gelegenheit werden. Nicht nur persönlich läuft es für den früheren YB-Spieler bislang schlecht. Marseille verlor seine letzten drei Partien in der Ligue 1 und steht nach vier Spieltagen lediglich auf Rang 13. Garcia hofft nun darauf, dass der Start der Europa League und die zunehmende Mehrfachbelastung Trainer Bruno Génésio zu mehr Rotation bewegen. Für den Schweizer geht es dabei auch um seine Perspektive in der Nationalmannschaft. Bei der WM gehörte Garcia lediglich zum Abrufkader, regelmässige Spielpraxis in Marseille würde seine Chancen auf eine Rückkehr erhöhen. Einfacher wird das Programm allerdings nicht: Nach Beşiktaş wartet bereits am Sonntag Paris Saint-Germain, das zuletzt seinen ersten Ligue-1-Sieg der Saison feierte.

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JJ Gabriel will weg – United kämpft um 15-jähriges Supertalent

KI-generiertes Titelbild eines jungen Manchester-United-Spielers im roten Trikot während einer Spielsituation

Manchester United droht eines seiner grössten Nachwuchstalente zu verlieren. Der erst 15-jährige JJ Gabriel hat den Klub formell aufgefordert, seine Registrierung aufzuheben und möchte Old Trafford verlassen. United wurde von diesem Schritt überrascht und versucht weiterhin, den hoch gehandelten Offensivspieler zum Bleiben zu bewegen. Gabriel hätte am Mittwoch beim League-Cup-Spiel gegen Brighton erstmals zum erweiterten Profikader gehören sollen. Nach seinem Abgangswunsch wurde er jedoch nicht berücksichtigt. Laut Sky Sports soll unter anderem die bisherige Einsatzzeit eine Rolle bei seiner Entscheidung spielen. Manchester United hält die Situation dennoch für lösbar und kann die Registrierung des Teenagers nicht einfach einseitig aufheben. Dass um einen 15-Jährigen ein derartiges Tauziehen entsteht, hat sportliche Gründe. Gabriel erzielte in der vergangenen Saison 20 Tore in 21 Partien der U18 Premier League und wurde als erster Spieler überhaupt zum U18-Spieler der Saison gewählt. Vor wenigen Tagen gelang ihm zudem beim 5:0 gegen Sabah ein Hattrick in der UEFA Youth League. Während die Profis von Manchester United gegen Sabah in die Champions League zurückkehrten, sorgte Gabriel parallel bei den Junioren für Aufsehen.

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Nadine Riesen erobert Stammplatz bei West Ham

Fussballspielerin im Trikot von West Ham United während einer Spielsituation

Nadine Riesen ist bei West Ham United in kürzester Zeit zur Stammspielerin geworden. Die 26-jährige Schweizer Nationalspielerin stand in den ersten beiden Partien der neuen Women's-Super-League-Saison jeweils in der Startelf und spielte beide Male über die volle Distanz. Nach ihrem Sommerwechsel von Eintracht Frankfurt ist die Ostschweizerin damit sportlich sofort in England angekommen. Riesen wird von Trainerin Rita Guarino auf der rechten Abwehrseite eingesetzt. Nach der 1:3-Auftaktniederlage bei Tottenham Hotspur gelang West Ham im zweiten Ligaspiel mit einem 2:1 gegen die London City Lionesses der erste Saisonsieg. Riesen absolvierte erneut die kompletten 90 Minuten und festigte damit früh ihre Position im Team. Für Schweizer Fussballfans ist West Ham in dieser Saison besonders interessant. Neben Riesen stehen mit Seraina Piubel und Leila Wandeler zwei weitere Schweizer Nationalspielerinnen im Kader der Hammers. Das Trio dürfte auch mit Blick auf die kommenden Aufgaben der Schweizer Frauen-Nati in den WM-Playoffs verstärkt im Fokus stehen.

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Boteli und Britschgi erstmals dabei – Yakin baut Nati um

Fussballspieler im roten Trikot des FC Sion während einer Spielsituation auf dem Rasen

Murat Yakin leitet nach der Weltmeisterschaft den angekündigten Umbau der Schweizer Nationalmannschaft ein. Winsley Boteli und Sascha Britschgi stehen erstmals im Aufgebot der A-Nati, während Zachary Athekame und Alvyn Sanches zurückkehren. Insgesamt berief der Nationaltrainer 25 Spieler für die ersten vier Partien der neuen Nations-League-Kampagne. Besonders im Fokus steht Boteli. Der 20-jährige Stürmer des FC Sion hat sich mit zwölf Toren und fünf Assists in 14 Pflichtspielen für höhere Aufgaben empfohlen. Erst vor wenigen Tagen hatte sich der Genfer klar für die Schweizer Nationalmannschaft entschieden und einen möglichen Verbandswechsel zur Demokratischen Republik Kongo ausgeschlossen. Nun folgt erstmals das Aufgebot für Yakins A-Team. Auch auf der rechten Abwehrseite beginnt eine neue Phase. Nach dem Rücktritt von Silvan Widmer erhält Parma-Verteidiger Britschgi seine erste Chance. Athekame gehört ebenfalls wieder zum Aufgebot, nachdem er bereits früher zum Kreis der A-Nati gehört hatte, aber noch ohne Einsatz geblieben ist. Mit Sanches kehrt zudem ein weiterer junger Spieler zurück, der bislang drei Testländerspiele für die Schweiz bestritten hat.

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Yakin reagiert auf Okafor: «Gang an die Öffentlichkeit passt mir nicht»

Murat Yakin bei einer Medienkonferenz vor einer rot-weissen Hintergrundwand

Murat Yakin hat erstmals ausführlich auf Noah Okafors Rückzug aus der Schweizer Nationalmannschaft reagiert. Der Nati-Trainer verteidigt seine sportlichen Entscheide und macht deutlich, dass ihm vor allem Okafors öffentliches Vorgehen missfällt. «Der Gang an die Öffentlichkeit, das passt mir nicht», sagte Yakin bei der Kaderbekanntgabe für die Nations League. Yakin erklärte, er habe Okafor ausschliesslich nach dessen Leistungen beurteilt. Besonders mit der Defensivarbeit des Offensivspielers sei er nicht zufrieden gewesen. Diskussionen mit Spielern seien für ihn grundsätzlich kein Problem, betonte der 52-Jährige. Die öffentliche Austragung der Differenzen sieht er dagegen kritisch. Okafor hatte am 10. September bekanntgegeben, bis auf Weiteres nicht mehr für die Schweizer Nationalmannschaft spielen zu wollen. Der 26-Jährige sprach von verletztem Vertrauen, fehlendem gegenseitigem Respekt und nicht eingehaltenen Zusagen. Unter dem aktuellen Nationaltrainer sehe er keine Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit.

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CH Media übernimmt Radio Swiss Pop von der SRG und führt den Musiksender ab 2027 weiter

CH Media kauft „Radio Swiss Pop“ von der SRG und übernimmt den Musiksender per 5. Januar 2027. CH Media wird den Sender mit seinem etablierten Musikprofil weiterführen. CH Media hat im Rahmen des von der SRG durchgeführten Auswahlverfahrens den Zuschlag für „Radio Swiss Pop“ erhalten. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

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Kurashev weiter ohne NHL-Vertrag – Camp-Phase beginnt

Philipp Kurashev im früheren weissen Trikot der San Jose Sharks mit der Nummer 96 auf dem Eis

Philipp Kurashev wartet weiterhin auf einen Vertrag für die neue NHL-Saison. Der am 16. September aktualisierte offizielle Free-Agent-Tracker der NHL führt den 26-jährigen Schweizer weiterhin als verfügbaren Unrestricted Free Agent. Damit beginnt die entscheidende Camp-Phase in Nordamerika für Kurashev ohne feste NHL-Adresse. Die San Jose Sharks hatten Kurashev nach der vergangenen Saison kein Qualifying Offer unterbreitet. Der Schweizer erzielte 2025/26 in 43 NHL-Partien sieben Tore und bereitete 13 weitere Treffer vor. Mit 20 Punkten konnte er sich dennoch keinen neuen Vertrag in San Jose sichern. Sein Einjahresvertrag über 1,2 Millionen Dollar lief im Sommer aus. Kurashev bereitete sich zuletzt in der Schweiz auf die neue Saison vor und trainierte eine Woche beim HC Thurgau. Zuvor war er auch beim Nachwuchsprojekt von Timo Meier in Herisau engagiert. Während zahlreiche Schweizer NHL-Spieler nun bei ihren Klubs in die Vorbereitung einsteigen, bleibt Kurashevs sportliche Zukunft offen.

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Kriens-Luzern empfängt Magdeburg zum historischen Champions-League-Heimspiel

Spieler des HC Kriens-Luzern im blauen Trikot bei einem Handballspiel

Der HC Kriens-Luzern steht vor dem nächsten historischen Abend seiner Klubgeschichte. Der Schweizer Meister empfängt heute um 20.45 Uhr in der Pilatus Arena den SC Magdeburg und bestreitet damit erstmals überhaupt ein Heimspiel in der EHF Champions League. Mit dem deutschen Meister und Champions-League-Sieger von 2023 und 2025 wartet allerdings einer der härtesten Gegner Europas. Kriens-Luzern hat bereits beim Auftakt gezeigt, dass es auf dieser Bühne mithalten kann. Beim polnischen Spitzenklub Industria Kielce verloren die Innerschweizer nur knapp mit 29:30. Marin Sipic war mit acht Treffern bester Krienser Torschütze. Magdeburg setzte dagegen gleich ein Ausrufezeichen und zerlegte Kolstad Håndball mit 37:22. Ómar Ingi Magnússon erzielte dabei sieben Tore. Für Kriens-Luzern ist der Abend unabhängig vom Resultat ein Meilenstein. Erst vor einer Woche feierte der Klub beim Champions-League-Debüt in Kielce seine Premiere in der europäischen Königsklasse. Nun folgt das erste Heimspiel in der neuen Pilatus Arena – gegen einen Gegner, den Trainer Andy Schmid derzeit als «beste Mannschaft der Welt» bezeichnet.

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Klopp nominiert 44 Spieler – Sané und Undav fehlen

Jürgen Klopp bei einer Pressekonferenz des Deutschen Fussball-Bunds

Jürgen Klopp setzt bei seinem ersten Aufgebot als deutscher Bundestrainer ein deutliches Zeichen. Für die vier Nations-League-Spiele gegen die Niederlande, Griechenland und Serbien nominiert der 59-Jährige insgesamt 44 Spieler, verteilt auf zwei Kaderblöcke. Prominente Namen wie Leroy Sané und Deniz Undav fehlen, während zahlreiche Neulinge ihre Chance erhalten. Für die ersten beiden Partien am 24. September in Amsterdam gegen die Niederlande und am 27. September in Augsburg gegen Griechenland stehen zunächst 24 Spieler bereit. Danach wird kräftig gewechselt: Für die Begegnungen gegen Serbien am 1. Oktober in München und Griechenland am 4. Oktober in Thessaloniki stossen 20 weitere Akteure zur Nationalmannschaft. Insgesamt befinden sich 16 Spieler im erweiterten Aufgebot, die noch kein A-Länderspiel absolviert haben. Klopp beginnt seine Amtszeit damit mit einem personellen Neustart nach dem enttäuschenden WM-Aus gegen Paraguay. Gleichzeitig fehlen weitere langjährige Nationalspieler: Antonio Rüdiger hatte seine internationale Karriere bereits beendet. Über den Rücktritt von Antonio Rüdiger nach 86 Länderspielen hatten wir Anfang September berichtet. Nun wird sichtbar, wie stark Klopp die Mannschaft für den nächsten Zyklus verändert.

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FC Zürich legt sich vor Sion-Spiel mit der SBB an

SBB-Zug im Bahnhof Sion mit FC-Zürich-Schal im Vordergrund

Vor dem Super-League-Spiel zwischen dem FC Sion und dem FC Zürich ist ein öffentlicher Streit über die Fan-Anreise entbrannt. Die SBB stellen für die Zürcher Anhänger am Samstagabend keinen Extrazug zur Verfügung. Der FCZ widerspricht der Begründung des Bahnunternehmens deutlich und kritisiert dessen «kommunikative Eskalationsstrategie». Die SBB verweisen auf umfangreiche Bauarbeiten auf den Strecken Visp–Brig und Bex–Villeneuve. Deshalb sei es betrieblich und aus Sicherheitsgründen nicht möglich, für die FCZ-Fans einen Extrazug durchs Wallis anzubieten. Der Klub hält dagegen, dass die Baustellen nicht der entscheidende Punkt seien. Seit dieser Saison würden die SBB grundsätzlich keine Fanzüge mehr ausserhalb jener Zeiten einsetzen, in denen auch reguläre Züge verkehren. Nach Darstellung des FCZ wäre deshalb auch ohne die Bauarbeiten kein Extrazug zur Verfügung gestellt worden. Sportlich wartet auf Zürich ohnehin eine anspruchsvolle Reise. Sion gewann unter der Woche mit 5:2 bei GC und feierte damit bereits den vierten Meisterschaftssieg in Serie. Über den spektakulären 5:2-Erfolg der Walliser im Letzigrund haben wir bereits berichtet. Nun treffen die formstarken Sittener am Samstag um 20.30 Uhr im Stade de Tourbillon auf den FCZ.

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Lobalu führt Schweizer Quintett an der Strassenlauf-WM

Dominic Lobalu beim Strassenlauf in Kopenhagen

Dominic Lobalu führt am Wochenende das fünfköpfige Schweizer Aufgebot an der Strassenlauf-WM in Kopenhagen an. Der 28-Jährige startet am Samstag über 5 Kilometer und trifft dabei auf ein hochkarätiges Feld um Weltmeister Jimmy Gressier und Olympiasieger Jakob Ingebrigtsen. Neben Lobalu vertreten Jonas Raess, Joceline Wind, Delia Sclabas und Oria Liaci die Schweiz. Lobalu und Raess bestreiten am Samstag ab 14.40 Uhr das 5-km-Rennen der Männer. Beide reisen mit starken Leistungen von der Europameisterschaft in Birmingham nach Dänemark: Lobalu gewann über 10'000 Meter Silber, Raess lief auf Rang 8. Besonders Lobalu dürfte sich in Kopenhagen einiges ausrechnen. Seine persönliche Bestzeit über 5 Kilometer auf der Strasse liegt bei 13:00 Minuten. Für Lobalu ist die WM zugleich der nächste internationale Auftritt im Schweizer Dress. Zuletzt beschäftigte vor allem seine langfristige olympische Zukunft die Schweizer Leichtathletik. Noch immer ist offen, ob er 2028 in Los Angeles für die Schweiz starten darf, wie wir in unserem Beitrag über Lobalus ungeklärte Olympia-Startberechtigung ausführlich eingeordnet haben. Sportlich richtet sich der Fokus nun aber zunächst vollständig auf das schnelle 5-km-Rennen in Kopenhagen.

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Messi erreicht 100 Tore – Miami gewinnt Campeones Cup

MLS-Spielball auf dem Rasen im Stadion von Inter Miami

Lionel Messi hat Inter Miami zum nächsten Titel geführt und dabei einen persönlichen Meilenstein erreicht. Der 39-Jährige erzielt beim 2:0 gegen Cruz Azul sein 100. Pflichtspieltor für den MLS-Klub und bereitet auch den zweiten Treffer vor. Mit dem Gewinn des Campeones Cup holt Messi bereits die 48. Trophäe seiner aussergewöhnlichen Karriere. Inter Miami geht in der 24. Minute in Führung. Luis Suárez bringt den Ball in den Strafraum, Messi läuft im richtigen Moment ein und setzt sich gegen Willer Ditta durch. Ungewöhnlich für den Argentinier fällt sein Jubiläumstreffer per Kopf. In der 81. Minute ist Messi erneut entscheidend beteiligt: Nach seinem Corner steigt Casemiro hoch und köpft zum 2:0-Endstand ein. Für Messi schliesst sich damit ein besonderer Kreis. Sein erstes Tor für Inter Miami erzielte er im Juli 2023 ebenfalls gegen Cruz Azul, damals mit einem direkt verwandelten Freistoss tief in der Nachspielzeit. Vor wenigen Tagen hatte der Superstar beim 2:2 gegen Nashville bereits sein 99. Tor für Miami erzielt. Nun ist die historische Marke von 100 Treffern erreicht.

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Die 10 erfolgreichsten Fussballklubs Europas aller Zeiten

Spieler von Real Madrid feiern mit dem Champions-League-Pokal im Stadion

Real Madrid ist gemessen an den gewonnenen offiziellen UEFA-Klubwettbewerben mit grossem Abstand der erfolgreichste Fussballklub Europas. Die Königlichen haben 23 UEFA-Titel gesammelt und liegen damit neun Trophäen vor dem AC Milan und dem FC Barcelona. Grundlage dieser Rangliste sind ausschliesslich die fünf grossen von der UEFA geführten europäischen Klubwettbewerbe. Gezählt werden der Europapokal der Landesmeister beziehungsweise die Champions League, UEFA-Cup beziehungsweise Europa League, Conference League, Europapokal der Pokalsieger und UEFA Super Cup. Diese Methode ermöglicht einen deutlich saubereren historischen Vergleich als die blosse Addition aller nationalen Meisterschaften, Pokale, Ligapokale und Supercups, deren Bedeutung sich zwischen den einzelnen Ländern stark unterscheidet. Das Ergebnis zeigt zugleich, wie unterschiedlich Europas grosse Klubs ihre internationale Erfolgsgeschichte geschrieben haben. Real Madrid dominiert vor allem die Champions League, Sevilla verdankt seinen Platz in den Top 10 hauptsächlich sieben Triumphen im UEFA-Cup beziehungsweise der Europa League. Chelsea wiederum ist der einzige Klub dieser Spitzengruppe, der Champions League, Europa League, Conference League und Pokalsieger-Cup gewinnen konnte.

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Merzlikins fällt weiter auf unbestimmte Zeit aus – Saisonstart verpasst

Elvis Merzlikins im Torhütertrikot der Columbus Blue Jackets an der Bande

Bei Elvis Merzlikins gibt es zum Start des Trainingscamps der Columbus Blue Jackets keine Entwarnung. Der 32-jährige Goalie hat den medizinischen Check nach seiner Schulteroperation nicht bestanden und fällt weiterhin auf unbestimmte Zeit aus. Einen konkreten Termin für seine Rückkehr aufs Eis gibt es weiterhin nicht. Merzlikins hatte sich im August einer Operation an der Schulter unterzogen. Die Beschwerden waren während seines Sommertrainings aufgetreten, worauf eine MRI-Untersuchung die Verletzung zeigte und die Verantwortlichen gemeinsam mit dem Spieler den operativen Eingriff beschlossen. Die Operation verlief nach Angaben des Klubs erfolgreich. Beim medizinischen Check zum Trainingscamp wurde nun jedoch bestätigt, dass Merzlikins noch nicht einsatzbereit ist. General Manager Don Waddell machte bei der Eröffnung des Camps deutlich, dass mit einer raschen Rückkehr nicht gerechnet werden kann. Columbus hat entsprechend reagiert und mit Cam Talbot zusätzliche Erfahrung für die Goalieposition verpflichtet. Während Merzlikins an seinem Comeback arbeitet, steht auch für andere Schweizer NHL-Routiniers eine wichtige Saison bevor: Nino Niederreiter will nach seinen Knieproblemen nochmals voll angreifen.

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Freuler bereitet Olympiakos-Siegtreffer in der Europa League vor

Remo Freuler im rot-weissen Trikot von Olympiakos Piräus während eines Spiels

Remo Freuler hat Olympiakos Piräus zum erfolgreichen Start in die Europa League verholfen. Der Schweizer Mittelfeldspieler bereitete beim 2:1-Heimsieg gegen Jagiellonia Bialystok in der 84. Minute mit einer präzisen Flanke den entscheidenden Treffer von Roman Yaremchuk vor. Freuler stand in der Startelf und spielte durch. Dabei musste der griechische Rekordmeister zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Kajetan Szmyt brachte Jagiellonia in der 20. Minute mit 1:0 in Führung. Noch vor der Pause gelang Olympiakos die Antwort: Armando González traf in der 43. Minute zum 1:1. Lange blieb die Partie danach offen, ehe Freuler sechs Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit auf der rechten Seite zur Flanke kam. Yaremchuk setzte sich im Strafraum durch und köpfte den Ball zum 2:1 ins Tor. Für den 34-jährigen Schweizer ist der entscheidende Assist ein weiteres positives Signal nach seinem Wechsel nach Griechenland. Freuler hatte Bologna im Sommer nach drei Jahren verlassen und unterschrieb Mitte August bei Olympiakos. Sein Abschied aus Italien war Teil eines grösseren Umbruchs bei den Schweizer Legionären, den wir in unserer Serie-A-Saisonvorschau mit Schweizer Perspektive eingeordnet haben. In Piräus übernimmt der erfahrene Nationalspieler nun bereits wichtige Verantwortung im zentralen Mittelfeld.

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Amenda verletzt sich vor dem Nati-Zusammenzug

Aurèle Amenda im hellblau-weissen Trikot von Coventry City während eines Spiels

Aurèle Amenda hat sich beim 1:3 von Coventry City gegen Aston Villa im League Cup verletzt. Der 23-jährige Schweizer Innenverteidiger musste bereits in der 12. Minute ausgewechselt werden und verliess den Platz gestützt. Eine offizielle Diagnose zur Schwere der Verletzung liegt bislang nicht vor. Amenda hatte wie in sämtlichen bisherigen Premier-League-Partien von Coventry in der Startelf gestanden. Nach einem frühen Rückstand durch Tammy Abraham in der 7. Minute war für den Schweizer der Abend jedoch schnell beendet. Ethan Pinnock ersetzte ihn. Zur genauen Verletzung gibt es unterschiedliche Angaben: Während britische Berichte eine Blessur im Bereich des Knöchels vermuten, wurde andernorts die Wade genannt. Entscheidend ist deshalb vorerst nur, dass weitere Untersuchungen Klarheit bringen müssen. Der Zeitpunkt ist für Amenda besonders ungünstig. Die Schweizer Nationalmannschaft startet am 26. September in Skopje gegen Nordmazedonien in die neue Nations-League-Kampagne, drei Tage später folgt das Auswärtsspiel gegen Schottland. Amenda gehörte zuletzt zum Kreis der Nationalmannschaft und war auch bei der WM 2026 dabei. Noch am Wochenende hatte er beim 0:5 von Coventry gegen Brighton über die gesamten 90 Minuten auf dem Platz gestanden.

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Luzern stärkt Spezialkulturen: Bessere Rahmenbedingungen für den regionalen Anbau

Die Optimierung der Rahmenbedingungen in den Bereichen Raumplanung und Wasserbezug sind ein zentrales Handlungsfeld der „Offensive Spezialkulturen“, mit welcher der Anbau und die Entwicklung von Spezialkulturen im Kanton Luzern gezielt gefördert werden. An einem Feldtag zum Thema verschaffte sich Regierungsrat Fabian Peter, Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements, ein Bild vor Ort und erhielt zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verbänden und der Verwaltung praxisnahe Einblicke in den Anbau von Spezialkulturen.

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Boteli soll erstmals ins Schweizer Nati-Kader rücken

Winsley Boteli im weissen FC-Sion-Trikot mit rotem Diagonalstreifen während eines Spiels

Winsley Boteli steht unmittelbar vor dem nächsten grossen Schritt seiner Karriere. Der 20-jährige Stürmer des FC Sion soll heute erstmals für die Schweizer A-Nationalmannschaft aufgeboten werden. Die offizielle Bestätigung durch Nationaltrainer Murat Yakin erfolgt bei der Kaderbekanntgabe am Vormittag. Boteli hat sich mit einem herausragenden Saisonstart für die Nomination empfohlen. In den ersten acht Super-League-Partien erzielte der Angreifer fünf Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Hinzu kommen sieben Tore und ein Assist aus sechs Qualifikationsspielen zur Conference League. Damit gehört der Genfer zu den produktivsten Schweizer Offensivspielern der bisherigen Saison. Die Nationalmannschaftsfrage hatte Boteli zuletzt selbst eindeutig beantwortet. Der Sohn einer kongolesischen Mutter ist in der Schweiz geboren und spielt seit der U15 für die Nachwuchsauswahlen des SFV. Anfang September erklärte er, dass die Schweiz für ihn stets die erste Wahl gewesen sei. Über Botelis klares Bekenntnis zur Schweizer Nationalmannschaft hatten wir bereits berichtet. Nun dürfte Murat Yakin den formstarken Sion-Stürmer erstmals ins A-Kader holen.

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